Sommerfahrt nach St. Johann im Pongau vom 27.08.17 bis zum 2.09.17

Tag 1
Nach einer langen Zugfahrt mit zweimal umsteigen, kamen wir am Abend in unserer Unterkunft müde aber voller Spannung an. Zum Abendbrot gab es ein warmes Essen und danach bezogen wir unsere Zimmer. Zum Abschluss des Abends wurde auf den großen Trampolins gesprungen oder Tischtennis gespielt. Alle vielen müde ins Bett und träumten von den schönen Tagen die vor uns lagen.
Tag 2
Dieser Tag fing etwas verregnet an und so beschlossen wir ins Salzbergwerk nach Hallein zu fahren. Nach zweistündiger Fahrt ging es mit einer kleinen Bobbahn unter Tage. Dort wurde uns viel Geschichtliches über den Abbau von Salz erzählt. Das tollste sollte uns am Ende erwarten. Mit zwei langen Rutschen ging es tiefer unter Tage. Mit viel Geschrei rutschten wir zu dritt weiter Bergab. Nach einer kleinen Kostprobe fuhren wir mit einer Rolltreppe und der Bobbahn wieder ans Tageslicht. Am Abend bildeten sich drei kleine Gruppen um sich in den nächsten Tagen eine kleine Choreografie auf den Trampolinen auszudenken.
Tag 3
Heute strahlte uns die Sonne an. Nach dem Frühstück wanderten wir gestärkt zur Bergbahn – um mit der Gondel auf den Geisterberg zu fahren. Oben angekommen staunten wir nicht schlecht!! Das reinste Spielparadiese- wir konnten klettern, mit Wasser spielen, mit dem Floß fahren und in der Natur spielen. Anschließend aßen wir in einer urigen Almhütte! Nach 4 Stunden ging es mit der Gondel wieder ins Tal. Am Nachmittag wurde die beste Kistenkletterin gesucht. Dana schaffte auf wackligem Untergrund 10 Kisten übereinander zu stapeln- absoluter Rekord!!! Am Abend ging es noch in den Badesee- wo alle die letzten Sommertage genossen.
Tag 4
Der schönste Tag sollte heute sein. Bei 27 Grad verbrachten wir den Vormittag in der Stadt. Wir kauften uns kleine Erinnerungen und aßen Eis. Kaum im Schlosshof angekommen ging es zum Baden. Am Nachmittag teilten wir uns in 2 Gruppen und versuchten mit 4 Fässern und 8 Holzbalken sowie 8 Seilen ein Floß zu bauen. Nach 1 Stunde tüfteln saßen wir auf unseren Flössen und fuhren auf unserem Haus See. Voller Stolz paddelten wir an den Badegästen vorbei. Der Abend stand ganz im Sinne der Trampolin Choreografie.
Tag 5
Heute sollte ein Tag der Herausforderungen werden. Es ging in luftige Höhen. In einem Hochseilgarten mussten wir viel Mut aufbringen und vielen Kindern auch Mut machen, um in luftiger Höhe die Routen zu bestehen. Es war eine absolute Teamarbeit nötig und unsere großen Mädels haben den Kleineren so fantastisch geholfen- dass am Ende alle glücklich aber auch müde wieder auf den Boden standen. Hungrig ging es per Taxi zurück. Nach schneller Erholung waren alle wieder auf den Trampolinen zu sehen. Am Abend turnten alle Gruppen ihre selbst choreografierten Übungen vor. Mit viel Applaus wurden diese bedacht. Als Höhepunkt machten wir ein Lagerfeuer und aßen Marcellos.
Tag 5
Der Tag fing mit Regen an und endete auch mit Regen – egal!!! Es wurde am Vormittag lange geschlafen, gespielt, Geschichten erzählt und Versteck gespielt. Am Abend wollten wir selber landestypisch kochen. Nach dem Einkauf teilten wir uns in Gruppen. Die einen bastelten Servietten, die anderen bereiteten den Nachtisch und wiederum eine andere Gruppe würfelte Kartoffeln, schnitten Gemüse und rollten den Teig aus. Für alle war viel zu tun und alle freuten sich auf ein leckeres selbstzubereitete Essen. Wir luden unsere Gasteltern ein und ein schönes Essen stand uns bevor! Allen schmeckte es vorzüglich. Jetzt mussten noch Koffer gepackt werden. Am Abend fand unsere tolle Abschlussdisco statt.
Tag 6
Es ging schon wieder nach Hause!!! Schade- es war so eine schöne Woche und die Zeit verging viel zu schnell! Diesmal mussten wir nur einmal umsteigen und nach einer kurzweiligen Fahrt, kamen wir am Abend müde in Berlin an. Unsere Eltern schlossen uns glücklich in die Arme.

Fazit:
Die Teamarbeit stand bei dieser Fahrt im Mittelpunkt. Es gab kein Tag ohne dass geholfen wurde, unterstützt wurde, getröstet wurde und motiviert wurde. Zum Schluss war so ein starker Zusammenhalt zu spüren, dass die Betreuer nur im Notfall angesprochen wurden. Keins der Kinder hatte Heimweh und Streit gab es nur in Ausnahmefällen!! Eine gelungene Fahrt die hoffentlich ewig in Erinnerung bleibt!!!

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